Was ist das?

Der World Usability Day ist der weltweite Aktionstag für (digitale) Produkte und Services, die gut benutzbar sind und Spaß machen.
Auf der ganzen Welt treffen sich an diesem Tag Menschen aus dem Bereich Usability- und User Experience in lockerer Runde und suchen den fachlichen Austausch.

Tickets


In guter WUD-Tradition ist die Teilnahme natürlich kostenfrei, um Anmeldung wird jedoch zur bessere Planung insbesondere für die Workshops gebeten, weil hier begrenzte Plätze vorhanden sind.

Essen und Trinken


In der Anmeldung ist dann auch ein Abendessen inbegriffen.

Wann


Der World Usability Day findet in Nürnberg – wie weltweit – am zweiten Donnerstag im November, also dieses Jahr am 12.11.2026 statt.

Wo


Wir freuen uns, dass uns
dasOhm User Experience Center (Ohm-UX)
im Ohm Innovation Center uns dieses Jahr
seine neuen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt!

Anfahrt


Ohm User Experience Center (Ohm-UX)
im Ohm Innovation Center
4. Stock

Brucknerstraße 11
90429 Nürnberg
Google Maps

Hinweis
Benutzt bitte den Haupteingang auf der Pegnitz-Seite.

Illustration, Drei menschen die mit Laptops zusammensitzen

Jetzt anmelden!


Der World Usability Day ist eine Veranstaltung von der Community für die Community. Daher ist die Teilnahme vollkommen kostenfrei.

Die kostenlosen Tickets sind auf
Eventbrite buchbar.

Impressionen vom
World Usability Day 2025

Impressionen vom
World Usability Day 2024

Vorträge vom
World Usability Day 2024

Digitale Produkte für wohnungslose Menschen entwickeln - eine Methodenreflexion

Zwischen Qual und Quant: KI-Interviews als Beschleuniger in frühen Projektphasen

KI-basierte UX-Evaluation und ihre Herausforderungen

Hürden und Lösungen für Barrierefreiheit

Keynote: Was Kundenorientierung für Unternehmen wirklich bedeutet

Das Dilemma zwischen kurzfristigem Erfolg und langfristigen Folgen

Into the driver seat: UX research & strategy in Portfolio management

UX Beyond Regulation in der Medizintechnik

Design, das Spuren hinterlässt - UX im Kontext von Demenz

Sustainable UX – Drive better eCommerce choices

Farbanalytik bindet nachhaltig

Vorträge vom
World Usability Day 2023

Alles geht den Bach runter? Digitale Ökosysteme und ihre Benutzbarkeit

Usability und dann? Der Weg vom Design zum Development.

Taskmodellierung
 

UX Sound Design
 

Hey Alexa, wer hat Zugriff auf meine Daten?

UX Crafts - Spezialisierungen als Schlüssel für hervorragende UX Qualität

Community of Practice UX-Design

Workshops

Ohm-UX, Raum FO.403

09:00 – 09:15

Ankommen

Ohm-UX, Raum FO.403

09:15 – 09:30

Kickoff Workshops

09:30 – 11:00

Workshop 1 [ Teil 1 ]

Barrierefreie Spiele

Stefan Barac und Gerhard „Hardy“ Kühne

Info Hast Du Dich schon einmal in die Lage von Menschen mit Behinderungen versetzt? Im Workshop «Barrierefreie Spiele» erlebst Du Barrierefreiheit aus erster Hand: Du erlebst unter unserer Anleitung Braille-Schrift und Deine eigenen digitalen Produkte mithilfe von Assistenztechnologien, die Du jeden Tag bei Dir trägst. Begreife zum Beispiel Hilfsmittel, die Menschen mit Sehbehinderungen sowie kognitiven Behinderungen nutzen, um selbständig ihre Ziele zu erreichen. Bei unserem «Accessibility Game» arbeitet ihr als Team zusammen – denn nur gemeinsam könnt ihr das Spiel gewinnen.

Im Mittelpunkt stehen Praxisnähe statt trockener Theorie und direkter Austausch mit Fachexpert*innen. Während unserer gemeinsamen Zeit erhältst Du nicht nur Einblicke in den digitalen Alltag und die Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen. Du verstehst danach, warum die Konzeption von Barrierefreiheit grundlegend für Usability ist.

Bio:
Stefan Barac ist Accessibility-Verantwortlicher der ISO und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Frage, wie Produkte und digitale Systeme für möglichst viele Menschen gut funktionieren. Besonders interessieren ihn Barrierefreiheit bei Neurodivergenz, inklusive Produktentwicklung und das Qualitätsmanagement generativer KI. Als Mitgründer von incluthon.com verbindet er dabei strategisches Denken mit sehr viel Praxis.

Gerhard „Hardy“ Kühne ist Designer, Problemlöser und Creative Lead für User Experience bei OTTO. Außerdem ist er Co-Host des Podcasts Hoololio und beschäftigt sich vor allem mit einer Frage: Welches Problem sollten wir eigentlich lösen?

09:30 – 11:00

Workshop 2

AI Patterns: Von Dark Patterns zu Trust Patterns

Christina Ruff und Valentina
(Friends of Figma Nürnberg)

Info Cookie-Banner, bei denen „Alle ablehnen“ drei Klicks tiefer liegt. KI-Assistenten, die mit voller Überzeugung Unsinn erzählen. Zum World Usability Day zeigen wir unsere persönliche Sammlung an KI-Patterns: die guten, die schlechten und die, bei denen man nicht sofort merkt, zu welcher Sorte sie gehören. Danach ist Zeit für Austausch, bringt eure eigenen Fundstücke mit.

11:00 – 11:30

Pause

11:30 – 13:00

Workshop 1 [ Teil 2 ]

Barrierefreie Spiele

Stefan Barac und Gerhard „Hardy“ Kühne

Info Fortsetzung von Workshop 1 [ Teil 1 ].

11:30 – 13:00

Workshop 3

Vibe Coding trifft UX: Was tun mit fertigen PM-Prototypen?

Robert Tscharn und Julia Thum
(fünfpunktnull GmbH)

Info Immer öfter kommen Produktmanager:innen mit fertig wirkenden Vibe-Coding-Prototypen zum UX-Team, oft mit der Bitte, sie „nur noch hübsch zu machen“. Im Workshop sammeln wir gemeinsam Pain Points, schlüpfen im Rollenspiel in die Rollen von PM und UX und probieren aus, wie man solche Prototypen gut einordnet, statt sie abzulehnen. Am Ende steht eine Checkliste für den Umgang mit Vibe-Coding-Prototypen im Unternehmen, die alle Teilnehmenden im Anschluss erhalten.

Bio:
Robert ist Mitgründer von fünfpunktnull und seit zwei Jahren zurück in seiner Geburtsstadt Nürnberg. Ein Grund dafür: das Schäufele. Julia ist UX Researcherin bei fünfpunktnull und sitzt in Würzburg. Ihre Lieblingsfrage in Projekten: Welches Problem lösen wir hier eigentlich?

13:00 – 14:00

Aufenthalts­möglichkeit für Mittag

Offen für Alle

14:00 – 14:30

Ankommen

Ohm-UX, Raum FO.403 (Richtung KoSiMa über die Dachterrasse)

14:30 – 14:40

Kickoff World Usability Day

Multifunktionsraum FO.321/321a

(DATEV eG)

Info Zum Kickoff startet auch das UX-Quiz: Es läuft parallel zu den Talks, die Auflösung gibt es beim Closing.

Rahmen­programm

Offener Bereich

Talks

Multifunktionsraum FO.321/321a

14:40 – 19:50

Networking mit Kaffee und Snacks

14:40 – 15:10

Keynote

Automatisierte UX-Designer:innen – kulturelle, technische, strategische und wirtschaftliche Veränderungen im UX-Design

Ulf Schubert
(DATEV eG)

Info Entwicklungsteams gestalten Benutzeroberflächen heute mit KI-Agenten. In diesem Erfahrungsbericht fasst Ulf Beobachtungen aus mehreren Experimenten bei der DATEV eG zusammen. Die zentrale These ist: „Automatisierung ersetzt Designarbeit nicht. Sie verschiebt ihren Engpass von der Formgebung in die Bewertung und die vorgelagerte Spezifikation.“

Fun Fact:
Ich bin ein ziemlicher Auto-Nerd und habe schon diverse Fahrtrainings hinter mir. Darunter auch ein Drift-Training. Maximale Driftstrecke aktuell 192 m. Außerdem mag ich das Vanlife-Game total … insbesondere, wenn es mit dem Wohnmobil auf alte Militärstraßen geht.

14:40 – 19:50

Poster und Demos

15:10 – 15:40

Talk 1

Agentic Experiences: Wie Services UX gestalten, ohne das Interface zu besitzen

Gerhard „Hardy“ Kühne
(OTTO)

Info Wenn KI-Agenten zwischen Nutzer:innen und Produkten vermitteln, verschiebt sich die User Experience weg von Screens hin zu intelligenten Systemen. Der Vortrag zeigt, wie Produkte in dieser neuen Realität sichtbar, vertrauenswürdig und relevant bleiben.

Bio:
Gerhard „Hardy“ Kühne ist Designer, Problemlöser und Creative Lead für User Experience bei OTTO. Außerdem ist er Co-Host des Podcasts Hoololio und beschäftigt sich vor allem mit einer Frage: Welches Problem sollten wir eigentlich lösen?

14:40 – 19:50

Präsentation der Workshop-Ergebnisse

15:40 – 16:10

Pause

16:10 – 16:40

Talk 2

Human in the Loop: Die Balance zwischen Möglichkeiten und Überforderung, wenn der Mensch die letzte Entscheidung trifft

Sybilla Mahfoud
(Yumkin)

Info Personalisierte KI kann Entscheidungen vereinfachen, darf Nutzenden aber nicht die Entscheidung aus der Hand nehmen. Anhand von Beispielen aus der App Yumkin mit Rezeptempfehlungen und automatisierten Zutatenersetzungen wird gezeigt, wie Interaktion so gestaltet werden kann, dass KI unterstützt, erklärt und Alternativen anbietet. Der Mensch bleibt dabei bewusst die letzte Instanz – doch inwieweit überfordert das Nutzende?

Fun Fact:
Meine Autoimmunerkrankungen zwangen mich zu einer radikalen Ernährungsumstellung. Vielleicht auch, weil ich zufälligerweise nach chinesischem Horoskop Feuer-Tiger bin – ebenso wie Queen Elizabeth II und Lady Gaga – oder auch, weil ich prinzipiell sehr stur bin, habe ich daraus ein Unternehmen gegründet mit dem Ziel, Betroffenen von Lebensmittelunverträglichkeiten eine Perspektive und möglichst genussvolle Ernährung zu ermöglichen.

Drei der Sterne in meinem europäischen Tierkreiszeichen Waage haben die längsten Namen: Zubeneschamali, Zubenelgenubi, Zubenelakrab. Alle mit arabischem Ursprung, ebenso wie der Name unseres Unternehmens: Yumkin – bedeutet: Es ist möglich.

16:40 – 16:50

Kurze Pause

16:50 – 17:20

Talk 3

Fokus durch Reduktion: Warum kognitive Nachhaltigkeit ein Akt der Ethik in der Industrie ist

Manuela Wiedemann
(Siemens AG)

Info In einer Welt, die industrielle Komplexität oft mit Expertise verwechselt, zeigt dieser Beitrag, warum der Schutz der menschlichen Aufmerksamkeit die wichtigste Ressource für eine nachhaltige Zukunft ist. Am Beispiel einer patentierten Benutzerführung für die industrielle Inbetriebnahme von Frequenzumrichtern wird demonstriert, wie konsequente Reduktion den notwendigen Fokus schafft, um die kognitive Last für alle Anwendergruppen – vom Einsteiger bis zum Experten – zu senken, statt sie durch unnötige Interaktionshürden zu behindern. Ein Plädoyer für den Mut zum Weglassen – weil Komplexität kein Kompetenzbeweis ist.

Bio:
Manuela Wiedemann widmet sich bei Siemens leidenschaftlich der Herausforderung, industrielle Komplexität in menschzentrierte Klarheit zu übersetzen – und hat darauf eine patentierte Antwort gefunden. Ihren Ausgleich zur Hochtechnologie findet die Naturgarten-Liebhaberin am liebsten auf ihrem Gravelbike im Wald – wobei sie dort regelmäßig feststellt, dass sich echte Steigungen leider nicht so konsequent durch Reduktion entschärfen lassen wie Software-Hürden.

17:20 – 17:50

Pause

17:50 – 18:20

Talk 4

KI mit Charakter: Definition und Test einer Chatbot-Persönlichkeit

Svenja Polst
(Siemens Healthineers)

Info Anhand eines Beispiels zeigen wir, wie eine KI-Persönlichkeit definiert, getestet und dokumentiert wurde, und teilen unsere Erfahrungen. Dabei sprechen wir auch über die Frage: Was tun, wenn Nutzer unterschiedliche Persönlichkeiten bevorzugen?

18:20 – 18:30

Kurze Pause

18:30 – 19:50

Fishbowl

„Was brauchen wir an Stelle von dir?“
Zukünftige Ausbildung für UX

19:50 – 20:00

Closing

Closing und Auflösung des UX-Quiz

Abendprogramm

20:00 – open end

Networking, Abendessen und Getränke

Guten Appetit!


Illustration, Drei Menschen die mit Laptops zusammensitzen

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Der World Usability Day ist eine Veranstaltung von der Community für die Community. Daher ist die Teilnahme vollkommen kostenfrei.

Die Tickets gibt es bald auf Eventbrite.
Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Kontakt

Regionalgruppe Nürnberg des German UPA e.V.
Prof. Dr. Timo Jakobi, M. Sc.
Professur für KI-basierte Usability-Evaluation
E-Mail: timo.jakobi@th-nuernberg.de

Impressum

German UPA e.V.
Keplerstraße 2
D-39104 Magdeburg

Fon: 0391 586 33 -213
E-Mail: info@germanupa.de

Vereinsregister: Stendal
Vereinsregisternummer: VR 5689
Steuernummer: 102/141/00857
Umsatzsteuernummer: DE314504010

Gesetzliche Vertreter: Andreas Lehmann und Thomas Jackstädt (gemeinsam)

Hinweise

Online-Streitbeilegungsplattform der EU-Kommission
Die Online-Streitbeilegungsplattform („OS-Plattform“) zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus online abgeschlossenen Verträgen erreichen Sie unter folgendem Link:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/

Informationspflicht nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz
Der German UPA e.V. ist nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen und nimmt auch nicht freiwillig an einem solchen Streitbeilegungsverfahren teil.

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